Das Heidelberger Symposium bringt seit Jahrzehnten Menschen aus Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur zusammen, um zentrale Zukunftsfragen zu diskutieren – in diesem Jahr unter dem Motto „krisenFest?!“. Zu den Gästen gehörten unter anderem Joachim Gauck, Bundespräsident a.D., und Anne Brorhilker, ehemalige Oberstaatsanwältin. Auch wir waren beim 37. Heidelberger Symposium in Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut (DAI) mit dabei!
Der Leiter des House of Participation, Dr. Jonas Fegert, diskutierte in seinem Workshop „KI-gestützte Informationsintegrität: Sozio-technische Ansätze gegen Desinformation und digitale Täuschung“ darüber, wie wir in Zeiten von Desinformation, Deepfakes und digitaler Manipulation handlungsfähig bleiben können. KI trägt nicht nur zur Verbreitung und Skalierung von Falschinformationen bei, sondern kann auch helfen, digitale Manipulation sichtbar, erklärbar und bearbeitbar zu machen. Der Workshop veranschaulichte, wie Forschung aus der Wirtschaftsinformatik dazu beitragen kann, Informationsräume resilienter zu gestalten – durch erklärbare Systeme, nutzerzentrierte Werkzeuge und evidenzbasierte Ansätze zur Erkennung und Einordnung manipulativer Inhalte. Ein Beispiel hierzu aus unserer Arbeit ist das Projekt DisCoBoard, in dem wir Jugendliche mit Hilfe von KI im Aufbau ihrer Medienkompetenzen und ihren Fähigkeiten zur Erkennung von Desinformation unterstützen.
Das Symposium bot einen wichtigen Raum für interdisziplinären Austausch über die Frage, wie Gesellschaften in Zeiten digitaler Unsicherheit widerstandsfähig bleiben können.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden und beim Team des Heidelberger-Symposiums für den Austausch und die Zusammenarbeit!

